Investor bekommt das Dreiecksgrundstück

0 31

Schon vor einigen Jahren konnte Klaus Lennartz den Hürther Investor Joachim Wollny u. a. für die Idee auf dem Dreiecksgrundstück am Kiebitzweg in Hürth ein u.a.  Start-Up-Zentrum zu errichten. Jetzt nimmt das Projekt konkrete Formen an, wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet: Der Bau Start-up Centers mit Bürokomplex und Geschäftshaus auf dem Dreiecksgrundstück rückt näher. Der Hauptausschuss hat den Verkauf der 8600 Quadratmeter großen Fläche zwischen der Luxemburger Straße, den Stadtbahngleisen und dem Pendlerparkplatz Kiebitz im Hauptausschuss mit den Stimmen von CDU, Grünen und von Bürgermeister Dirk Breuer beschlossen. Der Kaufpreis soll bei 2,4 Millionen Euro liegen. Der Hürther Projektentwickler Joachim Wollny will entlang der Luxemburger Straße auf Höhe des Baumarkts „Bauhaus“ einen fünfgeschossigen Gebäuderiegel errichten. Die Investitionssumme hatte Wollny zuletzt auf mindestens 25 Millionen Euro beziffert. Genutzt werden soll das Gebäude ausschließlich gewerblich. Im Erdgeschoss sind Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen, in den oberen Etagen hauptsächlich Büros, aber auch die Einrichtung eines Hotels ist dort möglich. Vorgesehen ist, dass auch das Gründerzentrum St@rth Hürth, das am Standort in Knapsack „aus allen Nähten platzt“, wie Bürgermeister Dirk Breuer sagt, in dem Neubau neue Räume bekommt.  Der Vertrag schreibt die gewerbliche Nutzung ebenso fest wie die Fassadengestaltung mit Klinker oder Backstein. Außerdem muss bis Ende 2019 eine Baugenehmigung vorliegen, spätestens vier Jahre darauf soll das Gebäude stehen. Breuer: „Ein Bebauungsplanverfahren hätte das Projekt um eineinhalb Jahre verzögert.“  Klaus Lennartz begrüßt die Entscheidung des Rates: „Für die Stadt Hürth ist die Ansiedlung eines Start-Up-Centers in dem  etwa auch eine innovative Lernfabrik 4.0 Platz finden könnte, ein wichtiger Schritt, um ihre starke Position als prosperierenden Wirtschaftsstandort auch künftig zu behaupten und weiter auszubauen. Der Rat hat hier sehr weitsichtig agiert, auch wenn eine Fraktion, die großen Chancen, die  in diesem Projekt liegen, nicht erkannt hat.“ (Kölner Stadtanzeiger, 21.09.2018)