{"id":7979,"date":"2024-10-07T12:39:33","date_gmt":"2024-10-07T10:39:33","guid":{"rendered":"http:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=7979"},"modified":"2024-10-07T15:27:32","modified_gmt":"2024-10-07T13:27:32","slug":"kfw-bank-und-bmz-engagieren-sich-fuer-modernes-wasser-und-abwassermanagement-in-bih","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/kfw-bank-und-bmz-engagieren-sich-fuer-modernes-wasser-und-abwassermanagement-in-bih\/","title":{"rendered":"KfW \u2013 Bank und BMZ engagieren sich f\u00fcr modernes Wasser- und Abwassermanagement in BiH"},"content":{"rendered":"\n<p>Die KfW Bank engagiert sich bei der Modernisierung der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssysteme in Bosnien-Herzegowina. Nach den Kriegsereignissen der 1990er Jahre wurden die Sch\u00e4den auch in der Wasserver- und Abwasserentsorgung beseitigt. Dar\u00fcber hinaus wurden Anstrengungen unternommen, sich den europ\u00e4ischen Qualit\u00e4tsstandards &#8211; betreffend Zuverl\u00e4ssigkeit und wirtschaftliche wie \u00f6kologische Nachhaltigkeit \u2013 anzun\u00e4hern. Eine funktionierende Wasser- und Energieversorgung bleibt eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die stabile wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Seit 1999 unterst\u00fctzt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bosnische Gemeinden und ihre Versorgungsbetriebe im Wassersektor. Zenica im Zentrum des Landes &#8211; rund 70 Kilometer nordwestlich von Sarajevo &#8211; ist mit 115.000 Einwohnern die viertgr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes. Hier \u2013 und in der Stadt Tuzla im Osten des Landes \u2013 engagiert sich die KfW Entwicklungsbank f\u00fcr eine hygienisch unbedenkliche Trinkwasserversorgung zu kostendeckenden und sozial vertr\u00e4glichen Preisen. Daf\u00fcr wurden die Wasserversorgungssysteme rehabilitiert und ausgebaut. Der zust\u00e4ndige st\u00e4dtische Wasserversorger ViK (Vodovod i kanalizacija) hat ca. 30.000 Kunden (Vertr\u00e4ge) und versorgt damit ca. 70.000 Einwohner im Stadtgebiet. Das Wasser f\u00fcr Zenica wird aus vier in W\u00e4ldern liegenden Quellen gewonnen. Der Schutz dieser W\u00e4lder ist essenziell f\u00fcr eine sichere Wasserversorgung. Emir Pasalic war w\u00e4hrend der des gesamten Durchf\u00fchrungszeit Direktor von ViK. \u201eAnf\u00e4nglich hatten wir keine Mittel f\u00fcr unsere Pumpstationen, sie wurden \u00fcber 40 Jahre lang nicht erneuert, sondern nur bei Bedarf repariert. Durch die Instandsetzung aller Pumpstationen haben wir die Zukunft des st\u00e4dtischen Wasserversorgungssystems gesichert. \u00dcber die Infrastruktur hinaus: Mit den F\u00f6rdermitteln aus Deutschland konnten wir Mitarbeiter fortbilden und Abl\u00e4ufe optimieren, um unseren Kunden qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten.\u201c Auch in Bosnien und Herzegowina sind die Folgen des Klimawandels zu sp\u00fcren &#8211; aktuell. Dazu Pasalic: \u201eLetztes Jahr hatten wir kaum Schnee \u2013 der wichtig ist, damit wir das ganze Jahr \u00fcber eine konstant gute Wasserversorgung haben. Auch wenn wir gen\u00fcgend Regen haben &#8211; oft f\u00e4llt er sehr stark und flie\u00dft dann einfach ins Grundwasser ab, verbessert also auch nicht die Trinkwasserversorgung\u201c. Die Gesamtkosten des Programms liegen bei knapp 23 Mio. EUR. Auch in der Abwasserentsorgung engagiert sich die KfW-Bank. Nach einer ersten sehr erfolgreichen Phase startete hier 2019 eine zweite des Vorhabens &#8222;Abwasserentsorgung Zenica&#8220;. Das Projekt sieht den Bau einer Kl\u00e4ranlage sowie von Pumpstationen und die Rehabilitierung sowie den Ausbau der Regen- und Schmutzwasserkanalisation vor. Planung und Bau der neuen Kl\u00e4ranlage wurden erfolgreich vergeben, Baubeginn ist voraussichtlich im Q2\/2025. Sie wird eine Behandlungskapazit\u00e4t von 70.000 Einwohnerwerten haben, einschlie\u00dflich der Entfernung von Stickstoff und Phosphor. Die Lebensverh\u00e4ltnisse der Bev\u00f6lkerung werden dadurch verbessert, aber es wird auch ein Beitrag zum Schutz der Umwelt, vor allem zum Gew\u00e4sserschutz, insbesondere des Flusses Bosna, geleistet. Bislang unbehandelt eingeleitete Industrieabw\u00e4sser in den Fluss werden nun gesammelt und gereinigt. Das st\u00e4dtische Versorgungsunternehmen wird durch eine Begleitma\u00dfnahme qualifiziert, die neuen Anlagen ordnungsgem\u00e4\u00df und nachhaltig zu betreiben. Die Gesamtkosten f\u00fcr die zweite Phase des Vorhabens liegen bei rd. 19 Mio. EUR. <\/p>\n\n\n\n<p>Bosnien-Herzegowina treibt den \u00f6kologischen Umbau nicht nur im Bereich Wasser- und Abwasser, sondern etwa auch im Bereich der Solarenergie mit gro\u00dfem Engagement voran. So entwickelt die privatwirtschaftliche ASA-Group in Bosanski Petrovac \u2013 im Nordwesten des Balkanstaates \u2013 derzeit in zwei Bauphasen riesige Solarfelder. W\u00e4hrend die erste Phase bereits vollst\u00e4ndig finanziert ist, steht die zweite Phase mit einem Investitionsvolumen von rund 43 Millionen EUR f\u00fcr Investoren offen. (KfW\/DEKOM, 28.08.2024) <a href=\"https:\/\/www.kfw-entwicklungsbank.de\/%C3%9Cber-uns\/News\/News-Details_819776.html\">Ganzer Artikel hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die KfW Bank engagiert sich bei der Modernisierung der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssysteme in Bosnien-Herzegowina. Nach den Kriegsereignissen der 1990er Jahre wurden die Sch\u00e4den auch in der Wasserver- und Abwasserentsorgung beseitigt. Dar\u00fcber hinaus wurden Anstrengungen unternommen, sich den europ\u00e4ischen Qualit\u00e4tsstandards &#8211; betreffend Zuverl\u00e4ssigkeit und wirtschaftliche wie \u00f6kologische Nachhaltigkeit \u2013 anzun\u00e4hern. 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