{"id":8100,"date":"2024-12-09T12:14:08","date_gmt":"2024-12-09T10:14:08","guid":{"rendered":"http:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8100"},"modified":"2024-12-09T12:14:08","modified_gmt":"2024-12-09T10:14:08","slug":"schoenheits-und-haushaltspflegeindustrie-waechst-trotz-widrigkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/schoenheits-und-haushaltspflegeindustrie-waechst-trotz-widrigkeiten\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6nheits- und Haushaltspflegeindustrie w\u00e4chst trotz Widrigkeiten"},"content":{"rendered":"\n<p>Kosmetika und Haushaltspflegeprodukte stehen auch 2024 ganz oben auf den Einkaufslisten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Einzelhandelsumsatz dieser Produkte steigt um 3,6 Prozent auf 34,6 Milliarden Euro, wie der Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) auf Grundlage von Hochrechnungen meldet. Der Inlandsumsatz w\u00e4chst um 7,1 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro, w\u00e4hrend der Exportumsatz um 3,3 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro zur\u00fcckgeht. Trotz schwacher gesamtwirtschaftlicher Impulse und gestiegener Belastungen h\u00e4lt die Branche ihren stabilen Wachstumskurs. Hohe Kosten und zunehmende B\u00fcrokratie schm\u00e4lern jedoch die Investitionsspielr\u00e4ume und bedrohen die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der stark mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gten Industrie. Trotz Konsumzur\u00fcckhaltung k\u00f6nnen sich Sch\u00f6nheitspflegemittel im Inland mit einem Umsatzanstieg von 7,0 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro behaupten. Dekorative Kosmetik, wie Lippenstift, Concealer und Wimperntusche, verzeichnen ein Wachstum von 10,1 Prozent, gefolgt von Zahnpflegemitteln mit einem Zuwachs von 9,2 Prozent. Auch die insgesamt umsatzst\u00e4rkste Kategorie der Haarpflegemittel w\u00e4chst mit 6,0 Prozent deutlich. \u201eIn einer Zeit der Krisen und Konflikte sind gepflegtes Auftreten und individuelles Styling f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher erst recht wichtig. Unsere Unternehmen bedienen diese Bed\u00fcrfnisse mit Qualit\u00e4t und Innovationen \u2013 der Schl\u00fcssel f\u00fcr das robuste Wachstum der Branche\u201c, so IKW-Vorsitzender Georg Held. Produkte der Haushaltspflege zeigen im heimischen Markt ebenfalls ein starkes Wachstum: Weichsp\u00fcler legen um 22,4 Prozent zu, Universal- und Colorwaschmittel um 9,7 Prozent. Die nach Waschmittel zweitst\u00e4rkste Umsatzkategorie, Reinigungsmittel, verzeichnet ein Plus von 4,1 Prozent, Geschirrsp\u00fclmittel, die drittst\u00e4rkste Kategorie, legt um 4,5 Prozent zu. Insgesamt w\u00e4chst der Bereich Haushaltspflegemittel um 7,5 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland kaufen Kosmetika \u00fcberwiegend in Drogeriem\u00e4rkten (52 Prozent Marktanteil), gefolgt von Fachhandel (19 Prozent) und E-Commerce (9 Prozent, 17,2 Prozent Wachstum). Bei Haushaltspflegeprodukten dominiert ebenfalls der Drogeriemarkt (35 Prozent), daneben sind Discounter (27 Prozent) und Superm\u00e4rkte (16 Prozent) wichtig. Der E-Commerce zeigt auch in diesem Bereich das st\u00e4rkste Wachstum (plus 20,2 Prozent), trotz eines kleineren Anteils von 5 Prozent. Das Auslandsgesch\u00e4ft liegt mit 12,0 Milliarden Euro um 3,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. W\u00e4hrend die Sch\u00f6nheitspflegeprodukte in den letzten Jahren durch hohe, teilweise zweistellige Wachstumsraten den Export ma\u00dfgeblich gest\u00e4rkt haben, zeigt sich nun eine Marktberuhigung: Der Export von Kosmetika geht um 5,7 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro zur\u00fcck. Haushaltspflegeprodukte hingegen behaupten sich im Ausland und verzeichnen ein Plus von 4,9 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Die wirtschaftlichen Herausforderungen f\u00fcr die IKW-Mitgliedsunternehmen haben sich versch\u00e4rft. \u00dcber die H\u00e4lfte der Unternehmen f\u00fchlt sich wegen steigender Energiepreise und Arbeitskosten sowie durch die Inflation stark belastet, wie eine interne Umfrage zeigt. Neben dem Kostendruck erschweren zus\u00e4tzliche Melde- und Berichtspflichten das Gesch\u00e4ft, etwa durch den Green Deal und Lieferkettenvorgaben. Neue Abgaben und Rechtsunsicherheiten kommen hinzu. \u201eDie weiter gestiegenen Belastungen schm\u00e4lern die Handlungsspielr\u00e4ume und bremsen die Investitionsbereitschaft der Industrie. Unsere Unternehmen fordern eine verl\u00e4ssliche und koordinierte Industriepolitik, schnellere Entscheidungsprozesse sowie eine Reduzierung des regulatorischen Ballasts, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben\u201c, so IKW-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Keiser. Wirtschaftsinstitute erwarten f\u00fcr 2025 eine schwache Konjunktur in Deutschland und Europa sowie globale Unsicherheiten. Die Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland bleiben voraussichtlich eher sparsam als konsumfreudig. Dennoch rechnet der IKW f\u00fcr die eigene Industrie mit einem stabilen Wachstumstrend. Thomas Keiser: \u201eUnsere Unternehmen haben immer bewiesen, dass sie sich mit verbrauchernahen Produkten von einem ansonsten tr\u00fcben Konsumklima l\u00f6sen k\u00f6nnen. Wir rechnen daher f\u00fcr das Jahr 2025 mit einem Umsatzwachstum von 2,3 Prozent.\u201c (IKW, 04.12.2024) <a href=\"https:\/\/www.ikw.org\/presse\/schoenheits-und-haushaltspflegeindustrie-waechst-trotz-widrigkeiten\">Ganzer Artikel hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kosmetika und Haushaltspflegeprodukte stehen auch 2024 ganz oben auf den Einkaufslisten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Einzelhandelsumsatz dieser Produkte steigt um 3,6 Prozent auf 34,6 Milliarden Euro, wie der Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) auf Grundlage von Hochrechnungen meldet. 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