{"id":8106,"date":"2024-12-09T12:15:53","date_gmt":"2024-12-09T10:15:53","guid":{"rendered":"http:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8106"},"modified":"2024-12-09T12:15:54","modified_gmt":"2024-12-09T10:15:54","slug":"neun-use-cases-zur-zukunft-smarter-staedte-durch-kuenstliche-intelligenz-durch-urban-ki-ausgewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/neun-use-cases-zur-zukunft-smarter-staedte-durch-kuenstliche-intelligenz-durch-urban-ki-ausgewaehlt\/","title":{"rendered":"Neun Use Cases zur Zukunft smarter St\u00e4dte durch k\u00fcnstliche Intelligenz durch URBAN.KI ausgew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"\n<p>Ziel von URBAN.KI \u2013 der deutschen KI-Initiative f\u00fcr Kommunen in Gelsenkirchen ist es, mit St\u00e4dten und Kreisen konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr die nachhaltige Stadtentwicklung mittels k\u00fcnstlicher Intelligenz zu entwickeln. \u00dcber 130 Kommunen haben sich im Mai 2024 mit Interessensbekundungen und Steckbriefen beteiligt. Nun gaben die Initiatoren des Projektes die neun ausgew\u00e4hlten Projekte bekannt. F\u00fcr insgesamt sechs Themenfelder \u2013 Stadtentwicklung, Bev\u00f6lkerungsschutz, Umweltplanung, Mobilit\u00e4tssteuerung, Verwaltungsprozesse und Ver- und Entsorgung \u2013 konnten sich die Kommunen bei URBAN.KI um die Teilnahme bewerben. Die Westf\u00e4lische Hochschule setzt das Projekt im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen um. Die Fragestellungen der Kommunen wurden im Sommer 2024 in Workshops mit den Projektpartnern Deutsches Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (dfki), Fraunhofer FOKUS, Fraunhofer IAIS und PROSOZ Herten GmbH diskutiert und greifbare Anwendungsf\u00e4lle entwickelt. Jetzt gaben die Initiatoren des Projektes die neun Anwendungsf\u00e4lle bekannt, an denen nun geforscht und L\u00f6sungen entwickelt werden.F\u00fcr den Innovationsbereich \u201eKI f\u00fcr Stadtplanung &amp; (geo-)datenbasierte Infrastrukturen\u201d wurden der Kreis Recklinghausen mit einer automatischen Erkennung von Versiegelungsfl\u00e4chen, Gr\u00fcnd\u00e4chern und Solaranlagen ausgew\u00e4hlt. Der Kreis Unna setzt auf eine universelle KI-Engine zur Luftbildauswertung. Ziel ist es jeweils, die bisher vorliegenden, kostenintensiven und oft isolierten Anwendungen durch schnellere und effizientere L\u00f6sungen zu ersetzen. Auf eine KI-Potentialprognose f\u00fcr On-Demand-Verkehre im l\u00e4ndlichen Raum setzt der Landkreis Osnabr\u00fcck im Innovationsbereich \u201cKI f\u00fcr Mobilit\u00e4tsplanung &amp; -steuerung. Der bestehende On-Demand-Verkehr, der den \u00d6PNV erg\u00e4nzt, soll mithilfe KI-gest\u00fctzter Prognosen auf Wirtschaftlichkeit und Ausbauf\u00e4higkeit bewertet werden, um die nachhaltige Mobilit\u00e4tsplanung zu unterst\u00fctzen. \u201eKI f\u00fcr Umweltplanung, Klimaschutz &amp; Klimafolgenanpassung\u201d ist der Innovationsbereich, den die Stadt Herten mit dem Projekt zur Pr\u00fcfung von Solarpflicht bei Dachbauten erforschen m\u00f6chte. Auch der Kreis Wittmund ist mit dem Projekt SmartEnergie \u2013 KI-gest\u00fctzte Energieberatung in diesem Bereich angesiedelt. Die Bearbeitung der steigenden Anzahl an B\u00fcrgeranfragen zu Themen wie Solarmodulen, W\u00e4rmepumpen und F\u00f6rderprogrammen soll beschleunigt werden. Mit Handlungsempfehlungen f\u00fcr die IT-Sicherheit deutscher Kommunen durch eine modulare KI-Sicherheitsplattform m\u00f6chte die Stadt Solingen der steigenden Anzahl an Cyberangriffen auf Kommunen entgegenwirken. Auch das Projekt AirGuardAI der Stadt Schwerte, welches die Ausbreitung von Schadstoffen durch Br\u00e4nde und Industrie-Havarien fokussiert, wird im Bereich \u201eKI f\u00fcr den Bev\u00f6lkerungsschutz &amp; die Zivile Sicherheit\u201d erforscht. Die Stadt Leipzig legt im Innovationsbereich \u201eKI f\u00fcr Verwaltungsprozesse und B\u00fcrgerbeteiligung\u201d den Schwerpunkt auf Barrierefreiheit. Ein KI-Chatbot soll die Verwendung von Karten f\u00fcr beeintr\u00e4chtigte Personen erheblich vereinfachen und bei der Orientierung im Alltag helfen. Mit der Stadt Heiligenhaus wird die KI-gest\u00fctzte Digitalisierung von Bauakten erprobt, die f\u00fcr Bauantragsverfahren erhebliches Potenzial zur Verfahrensbeschleunigung birgt.Die Auswahl der Projekte war ein komplexer Prozess, bei dem URBAN.KI durch seine Partner und einen Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern u.a. des Deutschen St\u00e4dtetages, des IT-Planungsrates und des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt e. V. unterst\u00fctzt wurde. Er w\u00e4hlte nach strengen Kriterien die Kommunen aus, die den Zuschlag erhielten. Dazu z\u00e4hlten unter anderem die vorhandene Datenbasis, die Operabilit\u00e4t, der geplante Fertigstellungszeitraum. \u201cWir freuen uns \u00fcber die gro\u00dfe Resonanz aus Kommunen und Kreisen an dieser Initiative. Sie zeigt, dass es in den Kommunen viele willige Partner gibt, die die Digitalisierung in den St\u00e4dten vorantreiben wollen. Die Auswahl der finalen Cases war ein harte St\u00fcck Arbeit\u201d, so Manfred vom Sondern, CIO der Stadt Gelsenkirchen und Mitglied im Beirat von URBAN.KI.F\u00fcr die ausgew\u00e4hlten Projekte startet jetzt nahtlos die Zusammenarbeit. Noch in diesem Jahr beginnen die ersten Kick-Off-Meetings, um Aufgaben zu definieren und das weitere Vorgehen zu planen. Die ausgew\u00e4hlten Use Cases sollen bundesweit adaptiert werden oder als Impulsgeber dienen k\u00f6nnen. \u201eUnser Ziel ist es, bis Ende 2025 konkrete Vorschl\u00e4ge und Ergebnisse erzielt zu haben, die wir dann Open Source allen weiteren Kommunen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen\u201c so Prof. Dr. Tobias Urban, Programmmanager von URBAN.KI an der Westf\u00e4lischen Hochschule. F\u00fcr anderen St\u00e4dte und Kreise ist es an diesem Punkt jedoch nicht vorbei. St\u00e4dte und Kommunen mit \u00e4hnlichen Herausforderungen wie in den Use Cases sind aufgerufen, die Chance zu nutzen und sich zu melden. \u201eDie Zusammenarbeit mit weiteren kommunalen Interessierten kann in der Testphase und bei der Optimierung der Anwendungen besonders hilfreich sein. Dar\u00fcber hinaus versuchen wir f\u00fcr Kommunen, die nicht unter den neun Use Cases sind, im Dialog L\u00f6sungen zu finden. Dazu z\u00e4hlen etwa weitere F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten oder die Detaillierung einer Fragestellung in Form von uns betreuter Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten\u201c erl\u00e4utert Prof. Dr. Christian Kuhlmann, Leiter des Innovationsfeldes Stadtentwicklung und geodatenbasierte Informationssysteme. Zus\u00e4tzlich entsteht mit einer sogenannten AEG KI \u2013 einer Anwendungs- und Entwicklergemeinschaft f\u00fcr KI-interessierte Kommunen \u2013 eine Plattform, die Vernetzung und Wissenstransfer f\u00f6rdern soll. Interessierte Kommunen k\u00f6nnen sich dazu anmelden unter https:\/\/urban-ki.de\/aeg-anmeldung\/.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber URBAN.KI<\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative von URBAN.KI zielt darauf ab, durch den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) praxisnahe L\u00f6sungen f\u00fcr Herausforderungen in der Stadt- und Regionalentwicklung zu entwickeln. URBAN.KI ist ein Projekt der Vernetzten Stadt Gelsenkirchen, das durch das Bundesministerium f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Bundesprogramms \u201cModellprojekte Smart Cities\u201d gef\u00f6rdert, und durch die Westf\u00e4lische Hochschule umgesetzt wird. Ziel des Projektes ist es, Stadtentwicklungsprozesse mittels KI zu optimieren. URBAN.KI \u00fcbernimmt dabei die technische Umsetzung, w\u00e4hrend die Kommunen ihre fachliche Expertise einbringen. URBAN.KI arbeitet an sechs zentralen Innovationsfeldern, darunter Stadt- und Mobilit\u00e4tsplanung, der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, Klimaschutz, Energieeffizienz und Bev\u00f6lkerungsschutz. Erg\u00e4nzend entwickelt URBAN.KI zentrale Datenr\u00e4ume, maschinelle Lernplattformen sowie Konzepte f\u00fcr IT-Sicherheit und Datenschutz. (URBAN.KI, 04.12.2024) <a href=\"https:\/\/urban-ki.de\/neun-use-cases-zur-zukunft-smarter-staedte-durch-kuenstliche\/\">Ganzer Artikel hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziel von URBAN.KI \u2013 der deutschen KI-Initiative f\u00fcr Kommunen in Gelsenkirchen ist es, mit St\u00e4dten und Kreisen konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr die nachhaltige Stadtentwicklung mittels k\u00fcnstlicher Intelligenz zu entwickeln. \u00dcber 130 Kommunen haben sich im Mai 2024 mit Interessensbekundungen und Steckbriefen beteiligt. Nun gaben die Initiatoren des Projektes die neun ausgew\u00e4hlten Projekte bekannt. 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