{"id":8616,"date":"2025-10-13T10:45:12","date_gmt":"2025-10-13T08:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8616"},"modified":"2025-10-13T10:45:14","modified_gmt":"2025-10-13T08:45:14","slug":"solarenergie-millionen-haushalte-koennten-von-mieterstrom-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/solarenergie-millionen-haushalte-koennten-von-mieterstrom-profitieren\/","title":{"rendered":"Solarenergie: Millionen Haushalte k\u00f6nnten von Mieterstrom profitieren"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit Mieterstrom k\u00f6nnen Mieter g\u00fcnstigeren Solarstrom direkt vom Hausbesitzer beziehen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Das Modell lohnt sich und k\u00f6nnte einen gro\u00dfen Teil des Photovoltaik-Bedarfs decken. Bislang wird es jedoch kaum genutzt. Millionen Mieterhaushalte in Deutschland k\u00f6nnten von Solarstrom auf dem Dach profitieren. Das zeigt eine IW-Studie im Rahmen des Ariadne-Projekts, einem Zusammenschluss von 26 wissenschaftlichen Einrichtungen, die zur Energiewende forschen. Demnach k\u00f6nnten bis zu 20,4 Millionen Wohnungen in rund drei Millionen Mehrfamilienh\u00e4usern technisch mit Mieterstrom versorgt werden. W\u00fcrde das Potenzial voll ausgesch\u00f6pft, lie\u00dfen sich bis zu 60 Gigawatt Photovoltaik installieren \u2013 fast ein Drittel des Ausbauziels bis 2030. Beim Mieterstrom installieren Hausbesitzer, meist die Vermieter, eine Solaranlage und bieten den erzeugten Strom direkt den Bewohnern an. Diese schlie\u00dfen ihren Liefervertrag mit dem Vermieter ab. Weil dabei Netzentgelte und Abgaben entfallen, k\u00f6nnen die Mieter von g\u00fcnstigeren Preisen profitieren. Nur der restliche Stromverbrauch wird aus dem \u00f6ffentlichen Netz versorgt. Besonders attraktiv ist das Modell, wenn es mit der Nutzung von W\u00e4rmepumpen oder E-Autos kombiniert wird. Auch f\u00fcr die Vermieter lohnt sich das Modell, zeigen die Berechnungen. Im Basisszenario ergibt sich f\u00fcr ein typisches Geb\u00e4ude eine Rendite von 3,6 Prozent, unter Idealbedingungen sogar bis zu 18,5 Prozent \u2013 abh\u00e4ngig davon, wie viele Mieterhaushalte am Modell teilnehmen und wie gut die Gr\u00f6\u00dfe der PV-Anlage und der Batterie an den Bedarf angepasst ist. Dennoch bleibt die Zahl der realisierten Projekte \u00fcberschaubar: Bei der Bundesnetzagentur sind bislang nur rund 5.400 Mieterstromanlagen registriert \u2013 gegen\u00fcber gut vier Millionen Photovoltaik-Anlagen insgesamt.\u00a0 \u201eVor allem b\u00fcrokratische H\u00fcrden bremsen den Ausbau\u201c, kommentiert Studienautor Ralph Henger die Ergebnisse. Die Vorgaben zur Strommessung und Abrechnung seien kompliziert, die Genehmigungsprozesse von PV-Anlagen durch die Netzbetreiber aufwendig.\u00a0\u201eOhne Reformen bleiben wertvolle Potenziale ungenutzt\u201c, warnt IW-\u00d6konom Henger. N\u00f6tig seien digitale Standardprozesse bei Z\u00e4hlerwechsel und der Anmeldung bei den Netz- und Messtellenbetreibern. Zudem sollte die Politik st\u00e4rkere Anreize setzen, um Solarstrom gegen\u00fcber Netzstrom zu bevorzugen. (IW K\u00f6ln, 04.10.2025) <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/andreas-fischer-ralph-henger-millionen-haushalte-koennten-von-mieterstrom-profitieren.html\">Ganzer Artikel hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Mieterstrom k\u00f6nnen Mieter g\u00fcnstigeren Solarstrom direkt vom Hausbesitzer beziehen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Das Modell lohnt sich und k\u00f6nnte einen gro\u00dfen Teil des Photovoltaik-Bedarfs decken. Bislang wird es jedoch kaum genutzt. Millionen Mieterhaushalte in Deutschland k\u00f6nnten von Solarstrom auf dem Dach profitieren. 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