{"id":8649,"date":"2025-10-28T15:24:13","date_gmt":"2025-10-28T13:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8649"},"modified":"2025-10-28T15:36:33","modified_gmt":"2025-10-28T13:36:33","slug":"urbane-datenplattformen-sind-das-betriebssystem-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/urbane-datenplattformen-sind-das-betriebssystem-der-stadt\/","title":{"rendered":"Urbane Datenplattformen als Betriebssystem der Stadt"},"content":{"rendered":"\n<p>Kommunen stehen unter erheblichem Effizienz\u2011 und Finanzdruck. Gleichzeitig w\u00e4chst der Bedarf, Entscheidungen schneller und datenbasiert zu treffen \u2013 von der M\u00fcllentsorgung \u00fcber Gr\u00fcnfl\u00e4chenbew\u00e4sserung bis zur Hochwasserwarnung. Dr. Daniel Trauth, Gr\u00fcnder des K\u00f6lner Startup dataMatters, erkl\u00e4rt im DEKOM\u2011Interview, warum urbane Datenplattformen daf\u00fcr das \u201eBetriebssystem der Stadt\u201c sind, wie aus Sensorik echte Mehrwert\u2011Apps werden und weshalb Vergaberecht, Beihilferegeln und Open\u2011Source\u2011Dogmen oft an der Realit\u00e4t vorbeigehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em> <\/strong>Viele Verwaltungen empfinden Digitalisierung noch als Zusatzlast. Zugleich fehlen Personal und Geld. Kommunale Entscheidungsprozesse sind oft zu langsam, w\u00e4hrend der Aufgabenberg w\u00e4chst. Personal aufzustocken ist kaum m\u00f6glich \u2013 f\u00fcr neue Aufgaben fehlen schlicht die Leute. Effizienzsteigerung gelingt daher vor allem \u00fcber Technologie. Ein Beispiel: N\u00fcrnberg pr\u00fcft Wohngeldantr\u00e4ge inzwischen mit einem f\u00fcr 12.000 Euro entwickelten Algorithmus. In Bonn hingegen sind 35 Mitarbeitende sieben Monate im R\u00fcckstand. Das zeigt, wie stark digitale L\u00f6sungen Hebelwirkung entfalten k\u00f6nnen. Wie erleben Sie das in Ihrer Arbeit, Herr Trauth?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Genau das beobachten wir auch. Technologie ersetzt nicht Menschen, aber sie erm\u00f6glicht, dass vorhandenes Personal deutlich effizienter arbeitet. Die Kunst liegt darin, diese Systeme so zu gestalten, dass sie wirklich entlasten \u2013 nicht zus\u00e4tzlich belasten<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Sie bezeichnen urbane Datenplattformen als das \u201eBetriebssystem der Stadt\u201c. Was hei\u00dft das konkret?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Wie ein Betriebssystem bindet die Plattform \u201ePeripherie\u201c an \u2013 also Sensorik, Aktoren, Fachsysteme \u2013 und macht Daten beherrschbar. Auf dieser Basis entstehen spezifische Anwendungen: Monitoring, Steuerung, Auswertung. Erst die Plattform sorgt f\u00fcr Interoperabilit\u00e4t, Sicherheit, Rechte\u2011 und Rollenmodelle sowie skalierbares Datenmanagement.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Welche kommunalen Mehrwerte sehen Sie besonders deutlich?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Zwei Beispiele: In Dormagen analysieren wir DSGVO\u2011konform Passantenstr\u00f6me. So lassen sich Gr\u00fcnde f\u00fcr Leerst\u00e4nde besser bewerten und der Einzelhandel gezielt st\u00e4rken \u2013 etwa durch Stadtfeste an umsatzstarken Spots. Das erh\u00e4lt am Ende Gewerbesteuersubstanz. In H\u00fcrth war das Ziel, Wildm\u00fcll zu vermeiden, der entsteht, wenn M\u00fclleimer \u00fcberlaufen. F\u00fcllstandsensoren plus operative Steuerung senken Kosten und halten das Stadtbild sauber.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Und die Rolle von KI und Apps dabei?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Auf der Plattform setzen wir auf zwei Schichten: F\u00fcr die Mitarbeitenden gibt es nutzerfreundliche, mehrsprachige Apps \u2013 in H\u00fcrth etwa f\u00fcr das Entsorgungspersonal. Dar\u00fcber hinaus nutzen wir KI, z.\u202fB. f\u00fcr intelligente Routenplanung. Die Plattform liefert die Daten \u2013 KI und Apps machen daraus handfeste Arbeitsentlastung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Funknetze sind oft ein Kostentreiber. Wie sind Sie in H\u00fcrth vorgegangen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Wir haben bewusst kein eigenes LoRaWAN aufgebaut, sondern ein bestehendes B\u00fcrgernetz erg\u00e4nzt. Ergebnis: 20 statt 40 Gateways \u2013 also die H\u00e4lfte der Infrastrukturkosten \u2013 bei gleicher Abdeckung. Dieser kollaborative Ansatz spart Capex und beschleunigt den Roll\u2011out.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Hochwasser ist vielerorts ein Dauerstress. Was geht hier mit Datenplattformen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Wir kombinieren Regendaten mit Pegelstandsensoren und geben B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in kritischen Zonen eine Vorwarnzeit von rund 30 Minuten. Das reicht, um Keller zu sichern und Sch\u00e4den zu begrenzen. Ein gerade laufendes Pilotprojekt zeigt wie Daten pr\u00e4ventiv wirken k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Wie skalierbar sind solche L\u00f6sungen \u2013 Pilot bleibt ja oft Pilot?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Skalierung ist eine Frage der Parametrisierung. Der Hochwasser\u2011Case ist standortspezifisch. Unsere M\u00fclleimer\u2011App hingegen l\u00e4sst sich per Konfiguration \u2013 Anzahl Fahrzeuge, Personal, Tourenlogik \u2013 in jeder Kommune ausrollen, ohne neu zu entwickeln.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> H\u00e4ufig fehlt vor Ort schlicht Expertise \u2013 von Sensorik \u00fcber Netze bis zu Data Science.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Genau. Kommunen m\u00fcssen nicht zum IT\u2011Haus werden. Unsere Plattform ist so offen und standardisiert, dass Drittentwickler via Schnittstellen andocken k\u00f6nnen \u2013 bildlich gesprochen: wie USB. Gleichzeitig liefern wir den operativen Rundum\u2011Service: Auswahl der Sensoren, Netzbetrieb, Datenplattform, App\u2011Entwicklung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Ihr Versprechen lautet \u201evom Sensor zur App\u201c. Was d\u00fcrfen Kommunen konkret erwarten?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Eine Ende\u2011zu\u2011Ende\u2011L\u00f6sung: Wir liefern nicht nur die Plattform, sondern den ganzen Weg bis zur anwendbaren App, die reale Probleme l\u00f6st \u2013 von M\u00fclllogistik \u00fcber Gr\u00fcnfl\u00e4chen bis B\u00fcrgerkommunikation.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Sie bieten eine kostenlose Testphase an. Warum?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Um die H\u00fcrde zu senken. Neun Monate k\u00f6nnen Kommunen die Plattform unverbindlich nutzen. Sie beschaffen lediglich die Sensoren. So f\u00e4llt die Einstiegsinvestition in die IT\u2011Basis weg \u2013 und der Nutzen entscheidet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Closed Source st\u00f6\u00dft im \u00f6ffentlichen Umfeld oft auf Skepsis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Uns geht es um Stabilit\u00e4t, 24\/7\u2011Zuverl\u00e4ssigkeit und Verantwortlichkeit. Closed Source garantiert klare Haftung, definierte Release\u2011Zyklen und Support. Open\u2011Source\u2011L\u00f6sungen k\u00f6nnen hervorragend sein \u2013 sind aber in der Praxis oft fragmentiert und ohne verl\u00e4ssliche Verantwortlichkeiten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Sie argumentieren zudem, dass Open Source in Ausschreibungen nicht nur technische Gr\u00fcnde hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trauth:<\/strong> <em>Richtig. H\u00e4ufig dient es dazu, das komplizierte EU\u2011Beihilferecht zu umgehen. Ergebnis: Kriterien bevorzugen Open Source \u2013 und bessere propriet\u00e4re L\u00f6sungen verlieren. Wir haben die letzten f\u00fcnf Ausschreibungen genau aus diesem Grund nicht gewonnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Wie erreichen Sie Entscheiderinnen und Entscheider, die nicht aus der Technik kommen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Wir kommunizieren einfach und bildhaft. Kurze Botschaften, Retro\u2011Erkl\u00e4rvideos mit \u201ePixelhelden\u201c. Die Zielgruppe ist oft \u00fcber 60 und juristisch gepr\u00e4gt \u2013 sie braucht Verst\u00e4ndlichkeit statt Buzzwords.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Verwaltung und Risiko \u2013 das ist ein heikles Feld.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> In der Verwaltung muss ein Vorgang zu 100\u202f% korrekt sein. In der Wirtschaft gilt oft die 80\/20\u2011Regel. Aus Angst vor Folgen des Vergaberechts entsteht eine \u201eCover\u2011Your\u2011Ass\u201c-Mentalit\u00e4t. Das bremst Entscheidungen \u2013 und damit Innovation.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Weitere Einsatzfelder jenseits von M\u00fcll und Hochwasser?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> In Dormagen steuern Bodenfeuchtesensoren die Bew\u00e4sserung von Jungb\u00e4umen \u2013 das spart Wasser, Kosten und rettet B\u00e4ume. In Nettetal und Siegburg setzen wir LLM\u2011Chatbots mit 38 Sprachen ein. Rund 80\u202f% der Anfragen im Ausl\u00e4nderamt werden automatisiert beantwortet \u2013 die Mitarbeitenden sp\u00fcren die Entlastung sofort.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Oft unterstellen Kommunen Gro\u00dfunternehmen mehr Kompetenz als Start\u2011ups.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Das erlebe ich h\u00e4ufig. Gro\u00dfe Namen genie\u00dfen Vertrauensvorschuss, auch wenn sie dann nicht liefern \u2013 mit teuren Folgen. Innovative, agile Teams werden dadurch ausgebremst, obwohl sie schneller und g\u00fcnstiger Ergebnisse schaffen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Wie belegen Sie Agilit\u00e4t in der Praxis?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Mit Taten. Proof of Concept in wenigen Wochen. In einer Kommune im K\u00f6lner Umland haben wir zwischen Q2 und Q4 Sensorik im Wert von 15.000 Euro aufgebaut \u2013 vom Konzept bis zum Wirkbetrieb.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Welche Rolle spielt Ihre Medienplattform D\u2011Com in diesem Kontext?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> D\u2011Com ist unser \u201eEinfallstor\u201c. Kostenlos, relevant, vertrauensbildend. Sie schafft Reichweite in die Verwaltung hinein \u2013 und erleichtert so den Einstieg in unsere Technologieprojekte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>DEKOM:<\/em><\/strong> Zum Schluss: Wie sollten Kommunen das Thema \u201eurbane Datenplattform\u201c anpacken?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Trauth:<\/em><\/strong><em> Nicht mit einer Einzell\u00f6sung starten, sondern mit dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Plattformarchitektur: Wie sammle ich Daten sauber ein, wie sichere ich sie ab, und wie baue ich darauf Apps, die Arbeitsprozesse wirklich ver\u00e4ndern? Wer das verinnerlicht, beschleunigt Entscheidungen \u2013 nachhaltig.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Kurz erkl\u00e4rt: Urbane Datenplattform<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Betriebssystem der Stadt: bindet Sensorik und Fachsysteme an, verwaltet Daten, regelt Zugriffe und erm\u00f6glicht skalierbare Anwendungen \u2013 von KI\u2011Routen bis B\u00fcrger\u2011Warnapps.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>\u00dcber dataMatters<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das K\u00f6lner Startup&nbsp;dataMatters, eine Ausgr\u00fcndung der RWTH Aachen, setzt auf die Integration von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) in reale Anwendungen. Gr\u00fcnder Dr. Daniel Trauth verfolgt mit seinem Unternehmen einen pragmatischen Ansatz: Statt auf Wagniskapital setzt dataMatters auf zufriedene Kunden und konkrete Einsatzgebiete wie Smart Cities, Smart Buildings und IoT-Anwendungen. (DEKOM, 28.10.2025) &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.datamatters.io\/\">Mehr Infos hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommunen stehen unter erheblichem Effizienz\u2011 und Finanzdruck. Gleichzeitig w\u00e4chst der Bedarf, Entscheidungen schneller und datenbasiert zu treffen \u2013 von der M\u00fcllentsorgung \u00fcber Gr\u00fcnfl\u00e4chenbew\u00e4sserung bis zur Hochwasserwarnung. Dr. Daniel Trauth, Gr\u00fcnder des K\u00f6lner Startup dataMatters, erkl\u00e4rt im DEKOM\u2011Interview, warum urbane Datenplattformen daf\u00fcr das \u201eBetriebssystem der Stadt\u201c sind, wie aus Sensorik echte Mehrwert\u2011Apps werden und weshalb Vergaberecht, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8649","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8649"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8660,"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8649\/revisions\/8660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}