{"id":8675,"date":"2025-11-10T13:25:28","date_gmt":"2025-11-10T11:25:28","guid":{"rendered":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8675"},"modified":"2025-11-10T13:25:30","modified_gmt":"2025-11-10T11:25:30","slug":"klimakosten-in-der-wasserversorgung-kommunale-netze-unter-anpassungsdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/klimakosten-in-der-wasserversorgung-kommunale-netze-unter-anpassungsdruck\/","title":{"rendered":"Klimakosten in der Wasserversorgung \u2013 Kommunale Netze unter Anpassungsdruck"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine neue Pilotstudie von BDEW und DVGW zu den Klimakosten in der Wasserversorgung macht einmal mehr deutlich, wie stark der Klimawandel die Grundlagen der kommunalen Infrastruktur ver\u00e4ndert. L\u00e4ngere Trockenphasen, steigende Temperaturen und h\u00e4ufigere Starkregenereignisse setzen Netze und Anlagen zunehmend unter Druck. F\u00fcr viele Versorger wird die Modernisierung ihrer Systeme damit nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern der Anpassungsf\u00e4higkeit. Nach den Ergebnissen der Studie liegt der Anteil klimabedingter Zusatzkosten k\u00fcnftig zwischen 7 und 30 Prozent der Gesamtinvestitionen. Besonders ins Gewicht fallen bauliche Ma\u00dfnahmen wie tiefere Verlegezonen, isolierte Speicher oder gr\u00f6\u00dfere Transportkapazit\u00e4ten, um Versorgungssicherheit auch in Spitzenzeiten zu gew\u00e4hrleisten. Hinzu kommen h\u00f6here Planungsanforderungen, Genehmigungsverfahren und Investitionen in Energieeffizienz oder digitale \u00dcberwachungssysteme. F\u00fcr Stadtwerke und Zweckverb\u00e4nde wird Klimaanpassung damit Teil des Tagesgesch\u00e4fts. \u00dcberall dort, wo Netze erneuert oder erweitert werden, stellt sich die Frage: Wie l\u00e4sst sich Versorgungssicherheit dauerhaft sichern \u2013 bei steigenden Kosten, k\u00fcrzeren Bauzeiten und begrenzten Ressourcen? Im Fokus stehen L\u00f6sungen, die sich in bestehende Abl\u00e4ufe einf\u00fcgen und sowohl technisch als auch organisatorisch Bestand haben. Ein Beispiel f\u00fcr diesen praxisorientierten Ansatz ist <a href=\"https:\/\/ebero-fab.com\/\">EBERO FAB<\/a>. Das Unternehmen arbeitet eng mit kommunalen Versorgern zusammen, um Bau- und Sanierungsprojekte verl\u00e4sslich und effizient umzusetzen. Entscheidend ist dabei die Verbindung von technischem Know-how und gut organisierter Material- und Lieferlogistik \u2013 ein Zusammenspiel, das gerade bei zeitkritischen Ma\u00dfnahmen im Wasser- und Energiebereich zunehmend an Bedeutung gewinnt. \u201eWir beobachten, dass sich die Anforderungen in der Wasserversorgung sp\u00fcrbar verschieben\u201c, sagt EBERO AG CEO Carsten Schweneker. \u201eViele Projekte, die fr\u00fcher als reine Sanierungsvorhaben geplant waren, m\u00fcssen heute auch auf Spitzenlasten, Temperaturver\u00e4nderungen und Resilienz ausgelegt werden. Das ver\u00e4ndert den Blick auf Planung und Umsetzung.\u201c<strong> <\/strong>Die Studie zeigt: Klimaanpassung ist l\u00e4ngst kein Sonderthema mehr, sondern Teil der kommunalen Investitionsplanung. Die Infrastruktur der Zukunft muss nicht nur sicher und wirtschaftlich sein, sondern auch widerstandsf\u00e4hig gegen\u00fcber den Ver\u00e4nderungen im Wasserhaushalt. Kommunen, die heute vorausschauend investieren und auf Partner mit Erfahrung und Verl\u00e4sslichkeit setzen, schaffen damit die Basis f\u00fcr eine Versorgung, die auch in neuen Klimarealit\u00e4ten Bestand hat. (DVGW\/BDEW, 03.11.2025\/DEKOM, 10.11.2025) <a href=\"https:\/\/www.dvgw.de\/der-dvgw\/aktuelles\/presse\/presseinformationen\/dvgw-presseinformation-vom-3112025-klimakostenstudie-wasserversorgung\">Ganzer Artikel hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine neue Pilotstudie von BDEW und DVGW zu den Klimakosten in der Wasserversorgung macht einmal mehr deutlich, wie stark der Klimawandel die Grundlagen der kommunalen Infrastruktur ver\u00e4ndert. L\u00e4ngere Trockenphasen, steigende Temperaturen und h\u00e4ufigere Starkregenereignisse setzen Netze und Anlagen zunehmend unter Druck. 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