{"id":8751,"date":"2025-12-15T11:16:26","date_gmt":"2025-12-15T09:16:26","guid":{"rendered":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8751"},"modified":"2026-01-19T13:51:56","modified_gmt":"2026-01-19T11:51:56","slug":"die-zahl-der-baustellen-wird-zunehmen-ebero-ceo-carsten-schweneker-im-gespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/die-zahl-der-baustellen-wird-zunehmen-ebero-ceo-carsten-schweneker-im-gespraech\/","title":{"rendered":"\u201eDie Zahl der Baustellen wird zunehmen\u201c \u2013 EBERO CEO Carsten Schweneker im Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Oldenburger Rohrleitungsforum (IRO) am 5. und 6. Februar 2026 gilt als der ma\u00dfgebliche Jahresauftakt f\u00fcr die deutsche Infrastrukturbranche. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein Netzwerktreffen: Sie setzt die Themen, Trends und technologischen Entwicklungen, die den Markt im gesamten kommenden Jahr pr\u00e4gen werden. Wer wissen will, wohin sich die Branche bewegt, blickt nach Oldenburg. EBERO ist bei diesem richtungsweisenden Termin diesmal besonders prominent vertreten. Im DEKOM-Interview erkl\u00e4rt CEO Carsten Schweneker, welche Schwerpunkte das Unternehmen auf der IRO 2026 setzt, wo die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen liegen und wie gute Planung Bauzeiten verk\u00fcrzen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Herr Schweneker, EBERO ist auf der IRO im Februar 2026 sogar mit zwei St\u00e4nden vertreten \u2013 EBERO FAB und EBERO KHK. Was hat es damit auf sich?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweneker:<\/strong> Einen Stand auf der IRO zu bekommen, ist eigentlich fast unm\u00f6glich \u2013 und wenn, dann nur f\u00fcr Unternehmen, die dort schon seit Jahren regelm\u00e4\u00dfig vertreten sind. Durch die \u00dcbernahme von KHK Cromm &amp; Seiter, die ebenfalls immer auf der IRO pr\u00e4sent waren, verf\u00fcgen wir in diesem Jahr \u00fcber zwei St\u00e4nde und haben uns bewusst entschieden, beide beizubehalten &#8211; und dort zwei Themenfelder abzubilden:&nbsp; Traditionell ist der EBERO FAB-Stand stark besucht. Dort geht es um den pers\u00f6nlichen Austausch, um Gespr\u00e4che und Begegnung. F\u00fcr Exponate oder Produktpr\u00e4sentationen ist dort schlicht kein Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Stand, EBERO KHK, bietet uns jetzt auch die M\u00f6glichkeit, Innovation sichtbar zu machen. Hier zeigen wir Exponate und neue technische L\u00f6sungen: etwa den 3S-Antrieb, den Ladebordstein oder rutschfeste Schachtabdeckungen. So k\u00f6nnen wir auf der einen Seite die Kommunikation intensivieren und auf der anderen Seite Innovationen vorstellen. Beides auf einem Stand umzusetzen, w\u00e4re allein schon aus Platzgr\u00fcnden gar nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Das IRO-Leitthema lautet diesmal \u201eAlt und Neu \u2013 Strategien f\u00fcr die Netze von morgen\u201c. Das trifft die Lage vieler Kommunen ziemlich genau. Wo sehen Sie aktuell den gr\u00f6\u00dften Handlungsdruck?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweneker:<\/strong> Da gibt es mehrere Punkte. Einmal nat\u00fcrlich das Thema Wasser. Wir haben ja schon \u00f6fter dar\u00fcber gesprochen \u2013 die Versorgung wird durch den Klimawandel belasteter und anf\u00e4lliger. Wasser ist nicht mehr \u00fcberall und jederzeit in gleicher Qualit\u00e4t und Menge verf\u00fcgbar, die Temperaturen steigen, das ver\u00e4ndert vieles.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann geht es um das Thema KRITIS, also um den Schutz der Infrastrukturen vor m\u00f6glichen Angriffen und St\u00f6rungen \u2013 und darum, diese Systeme zu \u00fcberwachen. Das ist ein gro\u00dfes Thema. Und schlie\u00dflich geht es um die Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff \u2013 und um die Frage, wo k\u00fcnftig \u00fcberhaupt noch Erdgas bereitgestellt wird. Gerade das ist ja aktuell sehr im Fluss. Wenn bestimmte Netze stillgelegt werden, braucht es andere W\u00e4rmequellen:&nbsp; W\u00e4rmepumpen, Fernw\u00e4rme oder andere Systeme.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man dann mehr W\u00e4rmepumpen einsetzt, braucht man auch st\u00e4rkere Stromnetze \u2013 das gilt ja auch f\u00fcr den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Da kommen also gleich mehrere gro\u00dfe Themenfelder zusammen, die die Kommunen gleichzeitig bew\u00e4ltigen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Im IRO-Programm nehmen grabenlose Verfahren diesmal viel Raum ein. Wir haben in Gespr\u00e4chen mit B\u00fcrgermeistern geh\u00f6rt, dass gerade bei gro\u00dfen Baustellen im Ort der Leidensdruck w\u00e4chst. K\u00f6nnen grabenlose Verfahren hier Entlastung bringen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweneker: <\/strong>Sie k\u00f6nnen helfen, ja \u2013 aber sie l\u00f6sen das Problem nicht vollst\u00e4ndig. Grabenlose Verfahren k\u00f6nnen die Situation abmildern, aber nicht ersetzen. Denn man kann nicht alles grabenlos machen, bei weitem nicht. Ich kenne sogar Kommunen, die schon dar\u00fcber nachdenken, wie sie k\u00fcnftig den Verkehr rund um Baustellen neu regeln wollen, weil die Zahl der Baustellen insgesamt weiter zunehmen wird. Das wird nicht weniger werden, ganz im Gegenteil \u2013 allein wegen der Themen, die ich eben angesprochen habe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Wie kann man Bauvorhaben trotzdem beschleunigen? Gerade innerst\u00e4dtisch ist Zeit ja ein entscheidender Faktor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweneker:<\/strong> Gute Planung ist das A und O \u2013 und die rechtzeitige Bereitstellung des gesamten Materials. Da k\u00f6nnen wir mit unserer Logistik helfen. Wichtig ist, dass man erst anf\u00e4ngt, wenn wirklich alles da ist, was gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade im innerst\u00e4dtischen Bereich bietet es sich an, Baustellen sequenziell zu beliefern, statt alles Material gleichzeitig vor Ort zu lagern. Das spart Platz und macht die Baustelle beweglicher. Wir haben Kommunen sogar schon n\u00e4chtliche Belieferung angeboten: Das Material f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag kommt nachts an, damit morgens alles bereitliegt. So bleibt der Bauraum klein und die Baustelle l\u00e4uft schneller.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Wird das von Kommunen angenommen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweneker:<\/strong> Das ist noch in der Diskussionsphase. Nat\u00fcrlich entstehen zus\u00e4tzliche Kosten \u2013 aber umgekehrt reduziert man auch die Beeintr\u00e4chtigungen deutlich. Viele Kommunen sehen den Vorteil darin sehr klar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Warum lohnt es sich, auf jeden Fall zur IRO zu kommen \u2013 und wenn man schon da ist, auch bei Ihnen vorbeizuschauen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schweneker:<\/strong> Die IRO findet in einer Zeit statt, in der wetterbedingt noch nicht viele Bauma\u00dfnahmen laufen. Das ist ideal, um sich in Ruhe einen \u00dcberblick \u00fcber die gesamte Branche zu verschaffen, sich \u00fcber neue Trends zu informieren und mit frischen Ideen in die Bausaison zu starten. Und warum bei uns? Ganz einfach: Weil wir auf unserem Innovationsstand Neuigkeiten zeigen, die das Bauen einfacher, effizienter und sicherer machen \u2013 und damit direkt zur Infrastruktur der Zukunft beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DEKOM:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch, Herr Schweneker. (DEKOM, 15.12.2025)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>\u00dcber die EBERO FAB GmbH \u2013 Partner f\u00fcr kommunale Infrastruktur, Breitband und Smart City:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/ebero-fab.com\/\">EBERO FAB GmbH<\/a> ist ein spezialisierter Anbieter f\u00fcr Beschaffung und Logistik im Bereich kommunaler Infrastruktur. Das Unternehmen unterst\u00fctzt St\u00e4dte, Gemeinden und kommunale Betriebe bei der Auswahl, Bereitstellung und Umsetzung praxisorientierter Technologien \u2013 von der Planung bis zur operativen Umsetzung \u2013 in enger Zusammenarbeit mit etablierten Partnern. Mit umfassender Erfahrung in Beratung, Produktmanagement und Logistik gilt EBERO FAB als f\u00fchrender Fachh\u00e4ndler f\u00fcr erdverlegte Leitungs- und Breitbandinfrastrukturen. Dar\u00fcber hinaus engagiert sich das Unternehmen aktiv in den Bereichen Smart City, kritische Infrastruktur, Logistik und E-Business und z\u00e4hlt hier zu den anerkannten Ansprechpartnern f\u00fcr Kommunen und Versorgungsunternehmen. Das Leitmotiv \u201eWissen. K\u00f6nnen. Liefern.\u201c steht f\u00fcr den Anspruch, technisches Know-how, praxisnahe L\u00f6sungen und zuverl\u00e4ssige Lieferketten zu verbinden \u2013 zum Nutzen einer zukunftsf\u00e4higen kommunalen Infrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Oldenburger Rohrleitungsforum<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.iro-online.de\/38_oldenburger_rohrleitungsforum_2026_53.html\">38. Oldenburger Rohrleitungsforum<\/a> am 05. und 06. Februar 2026 in Oldenburg. \u201eAlt und Neu \u2013 Strategien f\u00fcr Netze von morgen\u201c. Das Oldenburger Rohrleitungsforum ist eine zweit\u00e4gige Weiterbildungsveranstaltung mit gro\u00dfer begleitender Fachausstellung. In sechs parallelen Vortragsreihen referieren ca. 120 Fachleute zu aktuellen Themen rund um den erdverlegten Rohrleitungsbau. 440 Aussteller pr\u00e4sentieren sich im Innen- und Au\u00dfenbereich der Weser-Ems-Hallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Oldenburger Rohrleitungsforum (IRO) am 5. und 6. Februar 2026 gilt als der ma\u00dfgebliche Jahresauftakt f\u00fcr die deutsche Infrastrukturbranche. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein Netzwerktreffen: Sie setzt die Themen, Trends und technologischen Entwicklungen, die den Markt im gesamten kommenden Jahr pr\u00e4gen werden. Wer wissen will, wohin sich die Branche bewegt, blickt nach Oldenburg. 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