{"id":8808,"date":"2026-01-26T12:49:36","date_gmt":"2026-01-26T10:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=8808"},"modified":"2026-01-26T12:49:38","modified_gmt":"2026-01-26T10:49:38","slug":"digitale-souveraenitaet-mehr-schutz-wichtiger-unternehmen-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/digitale-souveraenitaet-mehr-schutz-wichtiger-unternehmen-gefordert\/","title":{"rendered":"Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t: Mehr Schutz wichtiger Unternehmen gefordert"},"content":{"rendered":"\n<p>Ob Halbleiterfertigung, Cloud-Dienste, Software-Plattformen, Cybersicherheitsl\u00f6sungen oder marktf\u00fchrende Unternehmen aus Industrie, Infrastruktur und Handel: Eine \u00fcberwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland ist der Ansicht, dass die Kontrolle von Schl\u00fcsselunternehmen der deutschen Wirtschaft \u2013 und damit auch der Einfluss auf Technologien, Daten und zentrale Teile von Wertsch\u00f6pfungsketten \u2013 nicht von Akteuren au\u00dferhalb der EU \u00fcbernommen werden sollte. 79 Prozent sagen, die Bundesregierung sollte \u00dcbernahmen von Spitzen-Unternehmen der deutschen Wirtschaft durch Nicht-EU-Investoren verhindern. Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Befragung unter 1.156 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Bitkom. Dabei gibt es aber gro\u00dfe Unterschiede, was die einzelnen Herkunftsl\u00e4nder betrifft. So sollte die Bundesregierung solche \u00dcbernahmen nach Ansicht von 84 Prozent bei Investoren aus Russland verhindern, 74 Prozent nennen China. Dahinter folgen Golfstaaten wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate (59 Prozent) sowie Indien (42 Prozent). Investoren aus den USA (33 Prozent) und Japan (19 Prozent) werden deutlich seltener als L\u00e4nder genannt, aus denen \u00dcbernahmen verhindert werden sollten. Nur 2 Prozent wollen \u00dcbernahmen egal aus welchem Land grunds\u00e4tzlich stoppen. Ebenfalls 2 Prozent sind der Meinung, die Bundesregierung solle grunds\u00e4tzlich alle \u00dcbernahmen zulassen. \u201eSouver\u00e4nit\u00e4t hei\u00dft, bei Schl\u00fcsseltechnologien unabh\u00e4ngig zu bleiben oder unabh\u00e4ngiger zu werden. Dazu geh\u00f6rt auch die Frage, wer am Ende die Kontrolle \u00fcber strategisch wichtige Unternehmen hat\u201c, sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Dr. Ralf Wintergerst. \u201eDeutschland braucht weiterhin offene M\u00e4rkte und Investitionen auch von au\u00dferhalb der EU. Investitionspr\u00fcfungen m\u00fcssen Risiken f\u00fcr Sicherheit, Resilienz und technologische Selbstbestimmung adressieren.\u201c Angesichts der geopolitischen Spannungen m\u00fcsse Deutschland handlungsf\u00e4hig bleiben. \u201eDazu geh\u00f6rt vor allem, Abh\u00e4ngigkeiten zu reduzieren und dort konsequent zu handeln, wo zentrale technologische Kompetenzen, kritische Infrastrukturen oder die wirtschaftliche Sicherheit auf dem Spiel stehen.\u201c (BITKOM, 26.01.2026) <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Digitale-Souveraenitaet-Mehr-Schutz-wichtiger-Unternehmen-gefordert\">Ganzer Artikel hier\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Halbleiterfertigung, Cloud-Dienste, Software-Plattformen, Cybersicherheitsl\u00f6sungen oder marktf\u00fchrende Unternehmen aus Industrie, Infrastruktur und Handel: Eine \u00fcberwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland ist der Ansicht, dass die Kontrolle von Schl\u00fcsselunternehmen der deutschen Wirtschaft \u2013 und damit auch der Einfluss auf Technologien, Daten und zentrale Teile von Wertsch\u00f6pfungsketten \u2013 nicht von Akteuren au\u00dferhalb der EU \u00fcbernommen werden sollte. 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