{"id":9663,"date":"2026-10-26T13:08:06","date_gmt":"2026-10-26T11:08:06","guid":{"rendered":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/?p=9663"},"modified":"2026-10-26T13:54:14","modified_gmt":"2026-10-26T11:54:14","slug":"moosbasierte-feinstaubfilter-fuer-versiegelte-innenstadtflaechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/infosilo.info\/dekom\/moosbasierte-feinstaubfilter-fuer-versiegelte-innenstadtflaechen\/","title":{"rendered":"Moosbasierte Feinstaubfilter f\u00fcr versiegelte Innenstadtfl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Klimaanpassungsgesetz verpflichtet Kommunen zunehmend zu verbindlichen Konzepten gegen urbane Hitzeinseln. Auf versiegelten Marktpl\u00e4tzen und in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen fehlt jedoch h\u00e4ufig der Platz f\u00fcr konventionelle Baumpflanzungen. Das Berliner Unternehmen Green City Solutions hat moosbasierte Biofilter wie bspw. den CityTree entwickelt, der auf einer Standfl\u00e4che von rund 3,5 Quadratmetern arbeitet und ohne zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chenversiegelung auskommt. Die vertikalen Moosmodule filtern laut Herstellerangaben st\u00fcndlich rund 5.000 Kubikmeter Luft und k\u00f6nnen die Umgebungstemperatur im direkten Umfeld um bis zu vier Grad Kelvin (Celsius) senken. Ein IoT-gest\u00fctztes Bew\u00e4sserungs- und Ventilationssystem steuert die Mooskulturen automatisiert; integrierte Sensoren erfassen Feinstaub, Stickoxide und Klimadaten am Standort. Die multifunktionalen Moosfilter und -k\u00fchler kamen und sind bereits in mehreren europ\u00e4ischen St\u00e4dten im Einsatz, darunter Berlin, London, Oslo und Lissabon. \u00dcber die kommunale Einsatzpraxis und die Rolle der Biofilter und den <a href=\"https:\/\/greencitysolutions.de\/unternehmen\/\">CityTree<\/a> im Speziellen in kommunalen Klimaanpassungskonzepten sprachen wir mit Peter S\u00e4nger, Mitgr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Green City Solutions.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Herr S\u00e4nger, der CityTree kombiniert Mooskulturen mit IoT-Sensorik. Welche messbaren Effekte bei Feinstaubreduktion und K\u00fchlung k\u00f6nnen Kommunen an einem konkreten Standort erwarten \u2014 und wie weisen Sie diese nach?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Peter S\u00e4nger:<\/strong> Unsere Biofilter-Systeme erreichen in umfangreichen, standardisierten Messungen eine Feinstaubreduktion von bis zu 82 % der Partikel (PM 2,5 und PM 10) in der durchstr\u00f6mten Luft. Gleichzeitig k\u00fchlen sie die unmittelbare Umgebungsluft um bis zu 4 Kelvin sp\u00fcrbar herunter. Diese Werte sind keine Labortheorie, sondern wurden sowohl in kontrollierten Umgebungen als auch im realen Au\u00dfenbetrieb durch renommierte Forschungseinrichtungen unabh\u00e4ngig validiert: Das Institut f\u00fcr Luft- und K\u00e4ltetechnik (ILK) Dresden hat die Abscheideraten zertifiziert, das Leibniz-Institut f\u00fcr Troposph\u00e4renforschung (TROPOS) in Leipzig hat den Wirkradius im Au\u00dfenraum erforscht, und der T\u00dcV S\u00fcd hat die Filterleistung bei klimasch\u00e4dlichen Ru\u00dfpartikeln best\u00e4tigt. Ein einzelner CityTree tr\u00e4gt so j\u00e4hrlich zur Kompensation von bis zu 342 kg CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalenten bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Praxis saugt ein CityTree pro Stunde rund 5.000 Kubikmeter Luft durch seine acht Moosmodule \u2013 das entspricht dem Atemvolumen von rund 10.000 Menschen in derselben Zeit. \u00dcber unser gesamtes Portfolio hinweg \u2013 vom freistehenden CityTree \u00fcber den kombinierten Informations- und Filtertr\u00e4ger CityBreeze bis hin zu vertikalen Fassaden- und Wandmodulen \u2013 sorgt intelligente IoT-Sensorik f\u00fcr Transparenz: \u00dcber 30 Sensoren erfassen kontinuierlich Feinstaubkonzentrationen, Temperatur, Luftfeuchte sowie meteorologische Parameter in Echtzeit. Die Daten werden vor Ort visualisiert und flie\u00dfen direkt in unsere Datenplattform, auf die Verwaltungen zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein biologischer Vorteil, der den Nachhaltigkeitsaspekt zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt: Das Filtermaterial kann sich regenerieren und so wiederverwendet werden. Daf\u00fcr tauscht unser Wartungsteam die Moosmatten vorsorglich 1-2x j\u00e4hrlich aus, um den Moosen Regenerationszeiten in unserer Moosfarm einzur\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Das Klimaanpassungsgesetz verpflichtet Kommunen zu verbindlichen Anpassungskonzepten. Inwiefern l\u00e4sst sich der CityTree in ein solches Konzept einbetten, und welche Rolle spielt dabei die Datenerfassung \u00fcber die verbaute Sensorik?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Peter S\u00e4nger:<\/strong> Das Klimaanpassungsgesetz, das seit 2023 verbindliche Rahmenbedingungen setzt, macht aus unserer Sicht zwei Dinge klar: Kommunen m\u00fcssen handeln \u2013 und sie brauchen Ma\u00dfnahmen, die nachweisbar wirken und sich in bestehende Konzepte und F\u00f6rderstrukturen integrieren lassen. Genau das ist der Anspruch, den wir mit unseren moosbasierten Luftk\u00fchlern und -filtern wie dem CityTree oder seinem Nachfolger dem \u201eEcoBreeze\u201d erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als naturbasierte L\u00f6sung sind die Frischluftkonzepte in ihrer Wirkung unmittelbar, lokal und messbar \u2013 drei Eigenschaften, die f\u00fcr die Anforderungen an kommunale Klimaanpassungskonzepte entscheidend sind. Sie eignen sich hervorragend als gezielte Hitzeschutz- und Ausgleichsma\u00dfnahmen auf hochversiegelten Pl\u00e4tzen, in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen, an Verkehrsknotenpunkten oder an Schulh\u00f6fen \u2013 \u00fcberall dort, wo klassische Baumpflanzungen an Leitungsnetzen, Tiefgaragen oder Platzmangel scheitern. Durch die enorme Verdunstungsleistung und integrierte Wasserreservoirs leisten sie zudem einen wertvollen Beitrag zu wassersensiblen Stadtstrukturen und zur Schwammstadt-Konzeption.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verbaute Sensorik ist dabei das Herzst\u00fcck der Nachweisf\u00fchrung. Unsere Produkte liefern kontinuierlich Realdaten zu Feinstaubwerten, Temperatur und K\u00fchlleistung am konkreten Standort. Diese Daten k\u00f6nnen direkt in Monitoring- und Leistungsberichte eingebunden werden. F\u00fcr Verwaltungen, die gegen\u00fcber Ratsgremien oder F\u00f6rdermittelgebern Wirksamkeitsnachweise erbringen m\u00fcssen, oder die Daten im \u00f6ffentlichen Raum direkt darstellen wollen, ist das ein entscheidender Vorteil. Hinzu kommen unsere Umweltproduktdeklarationen, die den CO\u2082-Fu\u00dfabdruck \u00fcber den gesamten Lebenszyklus eines Produktes transparent ausweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz gesagt: Die innovativen Moosfilter liefern nicht nur Wirkung, sondern auch die Dokumentation dieser Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>F\u00fcr K\u00e4mmerei und Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt stellt sich die Kostenfrage: Was muss eine Kommune f\u00fcr Anschaffung, Installation und laufenden Betrieb eines CityTree kalkulieren, und gibt es bestehende F\u00f6rderzug\u00e4nge?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Peter S\u00e4nger:<\/strong> Qualitativ hochwertige und langlebige Infrastruktur erfordert Investitionen \u2013 im kommunalen Quervergleich erweisen sich unsere Biofilter jedoch als wirtschaftlich und haushaltsschonend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Kaufpreis: Ein CityTree ist ab 42.900 Euro erh\u00e4ltlich. Alternativ bieten wir Miet- und Leasingmodelle ab 899 Euro pro Monat an. Damit ist die Ma\u00dfnahme aus dem laufenden Budget oder aus dem Investitionshaushalt finanzierbar \u2013 je nach finanziellen M\u00f6glichkeiten und verf\u00fcgbaren F\u00f6rderstrukturen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Betriebskosten sind \u00fcberschaubar: Je nach Standort und Jahreszeit verbraucht ein CityTree zwischen 10 und 50 Liter Wasser und 1 bis 8 kWh Strom pro Betriebstag. Durch den optionalen Einsatz von Solarmodulen und Wassertanks k\u00f6nnen diese Verbr\u00e4uche teilweise oder vollst\u00e4ndig ohne feste Zuleitungen gedeckt werden. \u00dcber eine Nutzungsdauer von f\u00fcnf Jahren betrachtet sind die Gesamtkosten im Vergleich zu einer technisch gleichwertigen Kombination aus Luftfilter und Klimaanlage rund 20 % g\u00fcnstiger. Die Lebensdauer des Ger\u00e4ts liegt bei 15 bis 20 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Stadtb\u00e4umen, die oft mehr als 5.000 Euro Pflanzkosten plus aufwendige Wurzelraumschaffung und jahrelange Anwachspflege ohne Sofortwirkung erfordern, erbringt beispielsweise ein CityTree die K\u00fchlleistung von rund 80 jungen Stadtb\u00e4umen \u2013 mit einer Kostenersparnis und Platzersparnis von bis zu 90 % bezogen auf den unmittelbaren K\u00fchleffekt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser wichtigster Hinweis f\u00fcr Kommunen zur Finanzierung: Nutzen Sie bestehende F\u00f6rdert\u00f6pfe. Unsere Biofilter-Systeme sind als Ma\u00dfnahmen zur Klimafolgenanpassung, Innenstadtbelebung und zum Immissionsschutz bis zu 90 % f\u00f6rderf\u00e4hig \u2013 unter anderem \u00fcber Bundesprogramme (wie das KAnG-F\u00f6rderprogramm oder die Nationale Klimaschutzinitiative), L\u00e4nderprogramme zur Hitzeaktionsplanung sowie die St\u00e4dtebauf\u00f6rderung. Da viele Kommunen bereits \u00fcber laufende F\u00f6rderbescheide in Sanierungs- und Zentrenprogrammen verf\u00fcgen, lassen sich die Produkte oft unkompliziert integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Der CityTree soll ohne zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chenversiegelung auskommen. Welche baulichen und infrastrukturellen Voraussetzungen muss ein Standort \u2014 etwa ein Marktplatz oder eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone \u2014 trotzdem erf\u00fcllen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Peter S\u00e4nger:<\/strong> Der CityTree steht freistehend auf vorhandenem Untergrund, weil seine Sitzgelegenheit gleichsam eine Bodenverankerung ersetzt. Das macht ihn gerade f\u00fcr versiegelte Innenstadtlagen zu einer attraktiven Option, wo klassisches Gr\u00fcn weder aus Platz- noch aus Bodengr\u00fcnden realisierbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt dennoch einige Voraussetzungen, die vorab zu pr\u00fcfen sind. Erstens: die Medienversorgung. Der CityTree ben\u00f6tigt Strom und Wasser. Idealerweise sind am Standort feste Zuleitungen vorhanden \u2013 wo das nicht der Fall ist, k\u00f6nnen Solarmodule und ein integrierter Wassertank diese Funktion \u00fcbernehmen, was die Standortwahl erheblich flexibilisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist, dass die Fl\u00e4chen eben und zug\u00e4nglich sind, sodass wir die vormontierten Produkte schnell und unkompliziert anliefern und installieren k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich empfehlen wir eine Standortanalyse hinsichtlich Sonneneinstrahlung, Aufheizungsintensit\u00e4t und lokaler Staubbelastung \u2013 um den Einsatz gezielt dort zu platzieren, wo der Effekt maximal ist. Wir begleiten interessierte Kommunen dabei von der ersten Standortbewertung \u00fcber die Auslegungsplanung bis zur Inbetriebnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Sie haben bereits Installationen in mehreren europ\u00e4ischen St\u00e4dten. Welche Erfahrungen berichten Ihnen Kommunen aus dem laufenden Betrieb, und wo sehen Sie den gr\u00f6\u00dften Lerneffekt f\u00fcr Verwaltungen, die jetzt erstmals \u00fcber eine Beschaffung nachdenken?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Peter S\u00e4nger:<\/strong> Mit europaweit \u00fcber 120 aktiven Installationen \u2013 von Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz bis nach Gro\u00dfbritannien und in die Benelux-L\u00e4nder \u2013 haben unsere Filter allein im vergangenen Jahr \u00fcber 940 Millionen Kubikmeter Luft gereinigt und abgek\u00fchlt. Die Technologie ist praxiserprobt und skalierbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Feedback der St\u00e4dte umfasst zwei zentrale Dimensionen: Zum einen die B\u00fcrgerwahrnehmung. Ein Biofilter wie der CityTree ist nicht nur funktionale Infrastruktur, sondern fungiert als begr\u00fcnter Treffpunkt und Sitzgelegenheit mit sp\u00fcrbarer Aufenthaltsqualit\u00e4t. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erleben Klimaanpassung unmittelbar im Stra\u00dfenraum, was die Akzeptanz kommunaler Umweltma\u00dfnahmen verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum anderen der Betrieb. Verwaltungen sch\u00e4tzen, dass sie kein eigenes Fachpersonal binden m\u00fcssen. \u00dcber unser Full-Service-Betreibermodell \u00fcbernehmen wir das kontinuierliche Sensor-Monitoring, die technische Wartung und die professionelle Pflege bzw. den Tausch der Moose \u00fcber unsere eigene Moosfarm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wichtigste Lerneffekt f\u00fcr kommunale Verwaltungen: Binden Sie die internen Schnittstellen fr\u00fchzeitig ein. Die technische Realisierung und Aufstellung eines Biofilters erfolgt oft innerhalb weniger Wochen. Die eigentliche zeitliche Weichenstellung liegt in der verwaltungsinternen Abstimmung zwischen Tiefbau-, Gr\u00fcnfl\u00e4chen-, Stadtplanungsamt und K\u00e4mmerei. Kommunen, die das Projekt von Beginn an als ressort\u00fcbergreifende Ma\u00dfnahme aufsetzen, realisieren ihre Vorhaben am schnellsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem empfehlen wir, von Anfang an in integrierten Ma\u00dfnahmenpaketen zu denken: Ein einzelner CityTree am zentralen Marktplatz setzt ein weithin sichtbares Initialsignal, hat jedoch einen begrenzten Wirkradius. In Kombination mit klassischer Begr\u00fcnung, Schattierelemente und weiteren Moosen, zum Beispiel an W\u00e4nden oder mittels CityBreeze an \u00d6PNV-Wartesituationen, k\u00f6nnen ganze Quartiersbereiche klimafest angepasst werden. (DEKOM, 26.10.2026) <a href=\"https:\/\/greencitysolutions.de\/unternehmen\/\">Mehr Infos hier\u2026<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><u>\u00dcber Green City Solutions<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Green City Solutions wurde 2014 von einem jungen Team um Peter S\u00e4nger und Zhengliang Wu gegr\u00fcndet und hat seinen Sitz bei Berlin. Das Unternehmen entwickelt moosbasierte Biofilter-Systeme f\u00fcr den urbanen Raum und betreibt eine eigene Moosfarm f\u00fcr die Kultivierung und Regeneration des Filtermaterials. Europaweit sind mehr als 120 Moosmatten in verschiedenen Installationsvarianten im Einsatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Klimaanpassungsgesetz verpflichtet Kommunen zunehmend zu verbindlichen Konzepten gegen urbane Hitzeinseln. Auf versiegelten Marktpl\u00e4tzen und in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen fehlt jedoch h\u00e4ufig der Platz f\u00fcr konventionelle Baumpflanzungen. 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