Die cogniport GmbH ist vom 16. bis 18. September auf dem KGSt-FORUM in Leipzig vertreten, an Stand B24. Der Bildungsanbieter für kommunale Verwaltungen begleitet seit 1998 öffentliche Häuser bei Weiterbildung und Wissenssicherung. In Leipzig zeigt cogniport, wie sich Schulungsorganisation und digitale Wissensarbeit in einer Anwendung zusammenführen lassen — und was das für Verwaltungen bedeutet, in denen gerade eine ganze Beschäftigtengeneration in den Ruhestand geht.
In vielen Rathäusern verlässt derzeit die geburtenstärkste Beschäftigtengeneration den Dienst. Was dabei verloren geht, steht in keiner Personalakte, sondern in Köpfen, Aktenordnern und über Jahre gewachsenen Arbeitsroutinen. Genau diese Frage wird Anfang September in Leipzig eine Rolle spielen, wenn im Congress Center mehr als 5.000 Verwaltungsexpertinnen und -experten aus über 750 Verwaltungen und Institutionen zusammenkommen.
Im Mittelpunkt des cogniport-Standes steht das hauseigene Bildungsportal, das die Bereiche eLearning, Wissensmanagement, Schulungsmanagement und Personalentwicklung in einer Anwendung abbildet. Nach Darstellung des Unternehmens sei die Lösung gemeinsam mit Verwaltungen entwickelt worden und erfülle die Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenschutz und Barrierefreiheit. Hinzugekommen sind KI-Assistenten sowie eine Funktion, die hochgeladene Dokumente automatisch KI-gestützt vertont.
Der Nutzen liegt dabei insbesondere auch in der Nachweisführung. Welche Fortbildung wurde absolviert, welche Qualifikation liegt vor, wer darf ein Fachverfahren bedienen — solche Fragen beantworten viele Häuser bis heute über verteilte Tabellen. Das Schulungsmanagement bündelt die Fortbildungsorganisation von der Bedarfsanalyse über die Terminplanung bis zur Dokumentation zentral, als reine Online-Anwendung ohne Installation. Das Wissensmanagement setzt daneben an und hält Richtlinien, Prozessbeschreibungen und Erfahrungswissen auch dann verfügbar, wenn Beschäftigte den Bereich wechseln oder ausscheiden.
Die Nachweispflicht endet nicht bei Fachverfahren. Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung verpflichtet auch Behörden als Anwender, für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten zu sorgen. Wer generative Systeme im Verwaltungsalltag einsetzt, braucht also nicht nur die Software, sondern einen belastbaren Nachweis darüber, dass die Mitarbeitenden im Umgang damit geschult sind. Für Personalverantwortliche verschiebt sich Weiterbildung damit von der Kür zur dokumentationspflichtigen Aufgabe.
Für Verwaltungsspitzen, die im September ohnehin in Leipzig sind, bietet sich der direkte Vergleich an. Rund 120 Fachveranstaltungen in sechs Themenwelten stehen im Programm, die Fachausstellung liegt in Halle 1. Wer den Weg nicht antritt, kann die Anwendungen auch über die einstündigen Online-Formate des Anbieters kennenlernen. Beides ersetzt keine Strategie, verschafft aber eine Vorstellung davon, was in der eigenen Personalentwicklung mit vertretbarem Aufwand machbar wäre. (DEKOM, 01.09.2026) Mehr Infos hier…